Gartenschaugelände

Landesgartenschau Tirschenreuth

Im Zentrum der Gartenschau steht der, sich östlich der Tirschenreuther Altstadt befindende, rund sechs Hektar große Stadtteich, um den ein Rundweg führt. Mit der teilweisen Wiederanlage dieses Stadteiches, der vor über 200 Jahren trocken gelegt wurde, steht die Fischhofbrücke nicht mehr über einer Wiese sondern führt wieder über ein Gewässer zur Fischhofinsel. Diese bildet zusammen mit der Fischhofbrücke den Mittelpunkt des neuen Seeparks. Rund um den Fischhof, der das Amtsgericht Tirschenreuth beherbergt, wurde ein Gartenband angelegt, in dem in einer Blumenwiese Obstbäume und, während des Veranstaltungszeitraumes der Gartenschau, auch Sommerblumenbeete und Themengärten zu sehen sind. Durch eine Blütenhecke ist das Gelände von der Straße und der Wohnbebauung abgeschirmt, um den Inselcharakter zusätzlich zu betonen.

Der zentrale Eingangsbereich zur Gartenschau ist der Platz am See, der den Übergang von der Altstadt zum Gelände der Gartenschau darstellt. Er liegt direkt am Stadtteich; Sitzstufen bieten einen direkten Zugang zum Wasser. An dem Platz befindet sich auch das sogenannte Haus am Teich, das, als Bestandteil des Museumsquartiers, drei Aquarien mit heimischen Fischen beinhaltet und Einblicke in die Teichwirtschaft im Stiftland gibt. Daneben liegen auch das Hotel Seenario und ein Restaurant mit Seeterrasse am Platz am See.


 
Senkgarten

Die drei Partnerstädte Tirschenreuths sind jeweils mit eigenen Ständen auf der Gartenschau vertreten. Der Stand von Planá u Mariánských Lázní befindet sich im südlichen Bereich des Geländes, die französische Partnerstadt La Ville-du-Bois präsentiert sich im nördlichen Bereich. Die Stadt Lauf an der Pegnitz schenkte Tirschenreuth anlässlich der Gartenschau die Skulptur „Pegnitz-Mühle“, die an die zahlreichen Mühlen in Lauf erinnern soll.[11]

Ein Übergang vom Platz am See zum Fischhof wurde durch eine neue Spannbandbrücke geschaffen. Sie überquert auf einer Länge von 70 Metern den südlichen Teil des Stadtteiches. Im Dezember 2012 stimmte der Stadtrat dafür, die Brücke nach dem Tirschenreuther Historiker Max Gleißner zu benennen.

Auf dem Gelände verteilt am Rundweg um den Stadtteich befinden sich fünf Pavillons, die sich verschiedenen regionalen Themen widmen und als Standorte für Besucherinformationen sowie als Ruhe- und Aussichtsplätze dienen sollen.[12] Der Naturpavillon „Bayern Arche“ – Vielfalt der Natur erhalten beschreibt die heimische Tier- und Pflanzenwelt in Bayern, im Pavillon Sakrale Landschaft wird auf die sakralen Sehenswürdigkeiten des Landkreises Tirschenreuth eingegangen und der Pavillon Oberpfälzer Wald thematisiert den Oberpfälzer Wald mit dem Bundesnaturschutzprojekt Waldnaabaue und dem Vogelparadies Bruchwald. In den beiden anderen Pavillons werden Informationen über die Störche und die Forstwirtschaft präsentiert.

Die beiden großen Grünanlagen der Schau bilden der Senkgarten und die Stadtgärten. Der sogenannte Senkgarten neben dem Fischhof ist in seinem formalen Grundriss an einen Klostergarten angelehnt; die Platzmitte des Gartens ist um rund 50 Zentimeter abgesenkt. Die am westlichen Uferpark angelegten Stadtgärten definieren den Übergang von der Stadt zum Park.

Quelle: Wikipedia

 

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